Damastmesserkunde von Paul Wirths
![]() DAMASTDer Begriff Damaststahl oder Damast, abgeleitet vom arabischen Namen der Stadt Damaskus, bezeichnet einen Werkstoff aus mehreren Stahlsorten, der in poliertem oder geätzem Zustand eine klare Struktur aus mehreren sich abwechselnden Lagen unterschiedlichen Ausgangsmaterials erkennen lässt. In Europa bezeichnet der Begriff „Damast“ vor allem den Schweißverbundstahl, der bereits seit mehreren tausend Jahren hergestellt wird. Auch heute ist dieser Stahl wegen seiner dekorativen Musterung immer noch beliebt. Nach traditionellem Verständnis werden durch den Schweißverbund die Vorteile unterschiedlicher Stähle kombiniert, das heißt der Werkstoff ist sowohl flexibel als auch schnitthaltig. Der Vorteil einer Damaststahlklinge liegt in der sehr hohen Härte der Schneide. Diese Härte macht die Messer deutlich schnitthaltiger. |
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![]() Damastmesser von Paul WirthsDie Damastmesser von Paul Wirths verfügen im Kern der Klinge über einen in Japan hergestellten, hochlegierten Kohlenstoffstahl, der eine extreme Härte erreicht (um 60 HRC). Auf beiden Außenseiten dieses Kerns sind korrosionsbeständige und flexible Schichten verschiedener hochlegierter Stähle aufgebracht. Diese Außenlagen schützen das Messer vor Bruch und Korrosion. Durch die um den Kern aufgebrachten korrosionsbeständigen Edelstähle ist ein Paul Wirths Damaststahlmesser also deutlich besser gegen Korrosion geschüzt.> |
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![]() Damastmesser sollte man mit einem Keramikwetzstab oder Wasserstein nachschärfen, da diese Messer eine extrem hohe Härte aufweisen. |






